Das Optimum für Ihren Körper

Willkommen auf dem Infoblog von Bodymotic!

Die Formel der vollkommenen Bewegung - Bodymotic vereint praktische Kampfkunst (Fight), natürliche Bewegungslehre (Move) und strukturverändernde Tiefenmassage (Form) zu einem kompletten System der Schaffung lebenslanger körperlicher Bestform!

Letztes

Formlosigkeit in der Kampfkunst

aus einem Forenbeitrag von “derKünstler”

Der Begrif “formlos” verwirrt offenbar.
Zunächst hat eine “Form” als Übung nichts mit “Förmlichkeit” im Alltag zu tun.

Gehen wir doch mal vom Kämpfen weg und sehen uns an, was Förmlichkeit und Formlosigkeit im Leben so bedeuten können – und dann wieder zurück zum Kämpfen.

Förmlich kann eine Begrüßung sein, ein Text, ein Brief, eine Anrede, eine Geste, Kleidung, …sprich: alles was auf die eine oder andere Art “genormt” ist, um eine bestimmte “genormte” Reaktion hervorzurufen.

Formlos kann wiederum obiges auch sein: Begrüßung, Text, Brief, Anrede, etc pp .

Im Gegensatz zum Förmlichen ist das Formlose also frei von jeder Norm, ungebunden, nicht vorhersehbar, unberechenbar bis hin zu überraschend.

Förmlichkeit ist eher fest, steif, unveränderlich, traditionell, an Mode gebunden, … während Formlosigkeit mit locker, beweglich, flexibel, zeitlos assoziiert wird.

Bei Kampfkünsten gibt es wiederum “Formen”. Eine Form ist gewissermaßen eine Gestalt, etwas klar definiertes, in diesem Fall mit klaren Anleitungen und Abläufen – eine bestimmte Idee darstellend.

Da man aber nicht mit “Formen” kämpft, sondern mit möglichst effizienter PerFORMance, darf beides nicht miteinander verwechselt werden.

Selbst flach auf dem Boden zu liegen, oder Liegestütze machen, IST eine FORM, also eine festgelegte Übung mit klar bestimmter Idee dahinter. JEDOCH hat dies nicht mit der Umsetzung zu tun.

Ich frage mich:
WESHALB sollte überhaupt jegliche PerFORMance förmlich sein? Ein Idee verfolgend ja, natürlich, aber förmlich? Wie soll das gehen in dem Moment in der Situationen abgehandelt werden, in denen keinerlei Regeln (=Förmlichkeiten) mehr gelten? (=Kampf)

Selbstverständlich muss eine KK IMMER auf Formlosigkeit ausgerichtet sein, wenn Sie sich mit Kämpfen auseinandersetzt und nicht nur reine Tradition darstellt.
Bestes Beispiel die Kendo-Ritualkämpfe … DAS ist förmlich. Sollte so eine KK aussehen, die sich mit dem Leben befasst? 

Alleine schon ANGEWONHEITEN sind eine Förmlichkeit. Und zwar meist unbewusst.

Wenn man sich die alltäglichen Attribute von Formlosigkeit ansieht: “frei von jeder Norm, ungebunden, nicht vorhersehbar, unberechenbar bis hin zu überraschend. – locker, beweglich, flexibel, zeitlos”

Fügt man diesen dann noch “kompromisslos, konsequent etc. ” hinzu, wären das zumindest für mich recht interessante Attribute einer KK.

Formlos ist also- losgelöst von WT – nicht etwa eine “unsaubere Ausführung” oder ein “größerer Spielraum innerhalb von Bewegungsideen”,
sondern schlicht und ergreifend eine Befreiung von allem, was überhaupt obige Definition ausmacht.
Formlosigkeit in KK würde nie in Kategorien denken, sondern einfach das jetzt erforderliche tun – und zwar ohne in die Verlegenheit zu kommen, überhaupt zu kategorisieren.
Letzteres hat in einem Kampf gar nichts verloren. Kategorisieren ist etwas Analytisches und gehört in den Bereich der Medizin und Physiotherapie und SportWISSENSCHAFT – aber NIE in eine reale Umsetzung. Schon gar nicht bei einer Situation, in der per se keine Förmlichkeiten existieren, dem Kampf.

Da KKler meistens einzig und allein im Rahmen von ÜBUNGEN denken (Chi Sao, Sparring, Regelwettkampf – alles Übungsformen mit Formalien) in denen immer Förmlichkeit besteht, setzt der Sprung zu totaler Formlosigkeit in jeglicher Hinsicht voraus, sich das mal aus großer Distanz anzusehen.

Meines Erachtens ist aber genau DAS Ziel von KK.

Was ist Ballengang?

Unter Ballengang versteht man das Aufsetzen des Vorfußes (=Fußballen) VOR der Ferse beim normalen Gehen.

Sehr einfach ausgedrückt beschreibt dies in einem Satz das augenscheinlichste Merkmal einer an sich völlig natürlichen, wenngleich recht komplexen Fortbewegungsart.

Schaut man sich Menschen beim Gehen an, dann erkennt man fast ausschließlich das Gegenteil des Ballengangs. Aufsetzen mit der Ferse zuerst mit anschließendem “Abrollen” nach vorne -> Fersengang

Wobei das so nicht ganz stimmt …

Menschen aus Naturvölkern, die noch ein hohes Körperbewusstsein haben und kein oder nur leichtes Schuhwerk tragen sowie fast alle Kleinkinder, die gerade mit dem Laufen anfangen, bewegen sich im Ballengang. Ebenso wie viele Tänzer und ähnliche Bewegungsspezialisten, die von Hause aus auf Leichtfüßigkeit und Gewandtheit bedacht sind.

Warum gibt es diese Unterschiede und weshalb beschäftigen wir uns überhaupt mit dem Ballengang?

Dazu stelle ich zunächst eine persönliche Behauptung auf:

Menschen die sich im Ballengang fortbewegen, sind dynamischer, aufrechter, gewandter, haben mehr Energie, mehr Selbstbewusstsein, einen besseren Stoffwechsel und verfügen über eine höhere körperlichere Leistungsfähigkeit – verglichen damit, dass sie sich im Fersengang forbewegen würden.

Um dies nachvollziehen zu können, benötigen Sie neben der durch nichts zu ersetzenden Selbsterfahrung auch einiges an Informationen.

Was geschieht also beim Ballengang?

- Dadurch, dass sie sowohl beim Aufsetzen des Fußes als auch beim Abdruck die komplette Beinmuskulatur bis hin zur Wirbelsäule benutzen müssen – insbesondere die Wadenmuskulatur- , erhalten Sie bei jedem einzelnen Schritt eine zusätzliche Venenpumpe dazu spendiert. Dadurch wird CO2 – reiches /sauerstoffarmes Blut schneller zum Herz transportiert und der Blutaustausch und damit die Sauerstoffversorgung findet effizienter statt.

-   Durch die Nutzung des Sprunggelenks als einzig wirksame Dämpfung wird im Gegensatz zum Fersengang quasi null Stoßbelastung auf Wirbelsäule/ Bandscheiben abgegeben. (Dies können Sie durch einen einfachen “Ohrentest” selbst sofort nachvollziehen)

- Beim Ballengang muss der gesamte Körper in die Bewegungsdynamik mit einbezogen werden. Dadurch werden ihre Schritte zwangsläufig für einzelne Muskeln und Gelenke weniger belastet.

- Beide obigen Auswirkungen bewirken insbesondere langfristig eine äußerst wirkungsvolle natürliche Prophylaxe gegen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

- Da beim Ballengang das Sprunggelenk – eins der leistungsfähigsten Gelenke schlechthin- in seiner vollen Funktion in jedem Schritt berücksichtigt wird, entsteht eine sehr hohe Dynamik und Flexibilität.

- Bei hohen Belastungen, insbesondere bei Ausdauerbelastungen erreichen wir mit dem Ballengang eine sehr große Leistungsausbeute.

Wie schaut es aus, wenn wir uns neben den rein körperlichen Auswirkungen die psychische Seite des Ballengangs ansehen?

Durch die Art des Gehens wird automatisch durch entsprechende Beckenarbeit der Brustkorb aufgerichtet (siehe Newsletter-Abo). Dies bewirkt gemeinsam mit einem koordinierten Streckreflex bei jedem Schritt eine vollständige Aufrichtung, wie wir es aus eigener Erfahrung in noch stärkerer Weise bei einem hüpfenden “Freudentanz” erleben. Also einem Zustand großen Glücksempfindens.

Beim Ballengang nutzen wir die selben Muskeln bei sehr ähnlicher nervlicher Ansteuerung. Die gesamte Bewegung drückt nebenLeichtigkeit und Dynamik also auch Positivität und Freude aus.

(Den gefühlsmäßigen Gegensatz können Sie selbst leicht durch einen kleinen Test nachvollziehen).

Wie funktioniert Ballengang?

Haben Sie schon einmal versucht, jemandem eine völlig natürliche, unbewusste Bewegung zu erklären? Etwa das Gehen einem Kleinkind? Das Radfahren, ….

Das basale Bewegungslernen funktioniert zu einem überwiegenden Teil aus der Kombination aus Beobachtung und Versuch – Irrtum – Lernen. Bei Säuglingen und Kleinkindern sogar auschließlich – gemischt mit wenigen angeborenen Mustern im sogenannten “Reptilienhirn”.

Ist eine basale Bewegung erst einmal angeeignet und als Erwachsener millionenfach ausgeführt, bedarf es raffinierter Methoden und Geduld, diese nochmal umzulernen.

Genau das betrifft auch das Gehen und somit den Ballengang.

Ich persönlich bevorzuge eine bildhafte und körperlich leicht nachvollziehbare Erklärung und lade Sie herzlich zu einem kostenlosen email-Kurs via Newsletter ein:

-> Zur Anmeldung

Ballengang ist

- Ganzkörperbewegung vom unteren Rücken bis in die Fußspitze

- Dynamische Nutzung des Fußes – deshalb stark eingeschränkt bei ungeeignetem Schuhwerk

- Schnelligkeit und Flexibilität bei jedem Schritt und damit Sicherheit beim Gehen

- Geharbeit aus dem Ballen heraus, sowohl bei Aufsetzen als auch beim Abdruck

- Aktive Körperarbeit und effektive Prophylaxe gegen “Kulturleiden” an Rücken, Hüfte und Knien

Um tatsächliche Kompetenz zu bekommen, müssten Sie – ähnlich dem Kleinkind, durch eine Mischung aus Nachahmung und Selbstversuch – das Gehen teilweise neu beibringen.

Glücklicherweise haben wir als Erwachsene noch weitere Möglichkeiten, unsere Bewegungsmuster grundlegend zu verändern, auf die an anderer Stelle eingegangen wird.

News Bodymotic Neustadt

Der Unterricht in Neustadt gestaltet sich ab September 09 folgendermaßen:

Dienstag wird ausschließlich FIGHT trainiert. Die Zeiten bleiben bei 18:15 bis 19:45 (Kulturverein Wespennest)

Das bedeutet, dass Sie hier eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung, Deeskalation und alle Aspekte von Zweikampf erhalten.

Die besonderen Übungsmethoden Adapting sowie Fighting Skills werden ausschließlich in diesen Trainingseinheiten unterrichtet.

Donnerstag findet ausschließlich MOVE statt – von 19:00 bis 20:30. Hier erlernen Sie -ohne Bezug auf Kampf/ Selbstverteidigung – ausschließlich alltagstaugliche Bewegungen, Aufrichtung und Bewegungstuning.

Die besonderen Übungen der TORSO TEN sowie der Body Skills werden in dieser Trainingseinheit unterrichtet.

Sie haben die Möglichkeit, an einem der beiden Tage einen Probeunterricht zu besuchen.

Hier können Sie einen Termin vereinbaren:

-> zu ihrem Termin <-

Rundrücken-Hohlkreuz – nein danke!

Rundrücken-Hohlkreuz - was tun?

Rundrücken-Hohlkreuz - was tun?

>> Kostenloser Vortrag/ Workshop <<


Di, 06.10.09 um 20:00 im Kulturverein Wespennest Neustadt / Weinstr. (Parkplatz Friedrichstraße)

Wir sehen immer mehr Menschen schief oder gebeugt dasitzen oder schlaff im Hohlkreuz stehen – oftmals schon Kinder? Und – wenn wir ehrlich sind – auch wir selbst? Rundrücken und Hohlkreuz sind die Haltungsschwächen Nr 1 und verantwortlich für erhebliche Folgeschäden bereits ab dem 30. Lebensjahr – oftmals früher.

Als Experte für Haltung und Bewegung lade ich Sie herzlich zu einem interessanten und aufklärenden Abend ein. Sie werden mit Sicherheit einige Dinge danach in Ihrem Leben anders handhaben.

Freundliche Grüße,

Stefan Heisel,

Founder of Bodymotic
Manuelle Körperformung
Spezialist für Biomechanik und Selbstverteidigung

Kontakt zur Anmeldung:

Mobil: 0170-4917328
eMail: info@bodymotic.de

oder

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Update: Einladung zum kostenlosen Workshop

Workshop: “Rundrücken? … Nein danke!

Di, 23.06.09 um 20:00 im Kulturverein Wespennest Neustadt / Weinstr. (Parkplatz Friedrichstraße)

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Geht es Ihnen auch so?

Sie sehen immer mehr Menschen schief oder gebeugt dasitzen oder schlaff im Hohlkreuz stehen – oftmals schon Kinder? Und – wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind – auch Sie selbst?wirbelsaeuleschwarz1

Nun, dann sind Sie herzlich zu diesem Workshop eingeladen. Die Teilnehmer/innen werden sich darüber unterhalten, wie ihre Haltung eigentlich funktioniert. Und vor allem darüber, wie Sie unter der Hand eines Experten dazu gebracht werden, für immer aufrechter und dynamischer durchs Leben zu gehen!
Freundliche Grüße,

Stefan Heisel,

Spezialist für Körpertuning und Bewegungsoptimierung

Kontakt zur Anmeldung:

Mobil: 0170-4917328
eMail: info@bodymotic.de

oder

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